Montag, 19. Mai 2014

Burgos - Itero de la Vega ( 56km, 4 Wandertage)

In Burgos leisten wir uns am Campingplatz ein hübsches Häuschen !
 
Da treffen wir einen Schweizer, der mit seiner "Lizzy" eine Europatour macht .
 
Burgos-Stadt
 
Die Kathedrale von Burgos
 
Wir verlassen Burgos so schnell als möglich.
 
Und erreichen die gerade eröffnete Herberge La Fabrica - die Fabrik.
Eine umgebaute Mühle .
 
Über leicht hügeliges Gelände geht es am nächsten Tag nach Hornillos,
 
wo wir eine Rastpause einlegen.
 
 
Es geht auf eine Hochebene hinauf,
wo wir in der Herberge San Bol übernachten. Im Nirgendwo steht ein Haus, wo früher ein Weiler war und wir bekommen gerade noch 2 Betten !
 
 
Rotweinparty
 
Um 6 Uhr 30 gab es Frühstück- die aufgehende Sonne ist hinter uns !
 
Hontanas- ein wirklich originelles Dörfchen
 
 
 
Durch die Klosterruine San Anton führt der Weg.
 
 
 
moderne Herberge in Castrojeriz
 
Sogar eine eigene Garage haben wir hier bekommen!
 
Über den Rio Pisuerga
In Itero de la Vega finden wir auch wieder eine zwar schlumpfige aber nette Herberge mit Platz für unsere Kutsche
 
 
 
So schön ist es in der Meseta!! Leider ist für die nächsten 3 Tage Schlechtwetter angesagt.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Belorado-Burgos (50km/ 3Tage)


So schön ist der Weg, wenn die Sonne scheint! Leider sind die Temperaturen vor Allem in der Früh und am Vormittag noch sehr niedrig, aber meist scheint jetzt die Sonne.
Nach Belorado taucht rechts im Hang bei Tosantos eine Felsenkirche auf.
Bevor es nach Villafranca hinuntergeht, muss auch ich einen Hügel bezwingen.
Bevor wir in Villafranca Montes de Oca in die Herberge gehen, trinken wir in einer Bar Kaffee.

 Dann beziehen wir eine Luxusherberge, die an ein Hotel angeschlossen ist.
Nach dem Wäschewaschen geniessen wir Pilger die Sonnenstrahlen bei angenehmen Temperaturen.
Wir unterhalten uns ausgezeichnet mit Amerikanerinnen und Deutschen.
Am nächsten Morgen ein letzter Blick auf die Kirche von Villafranca.
Nach einem nervenaufreibenden Anstieg auf der Strasse die Montes de Oca hinauf ( der Jakobsweg ist auf diesem Teil für unser Wagerl zu steil), gelangen wir bei einer verfallenden Eremitage wieder auf den Originalweg.



Jetzt folgt einer der schönsten Abschnitte unseres Weges bisher. Flechtenüberzogene Eichen- und Kiefernwälder durchwandern wir auf einer Hochebene San Juan de Ortega entgegen.
Dort erwartet uns echte "Pilgerromantik" in Form einer verlotterten Herberge. Es ist kalt in den Räumen, die Räume sind nicht gerade sauber und 30Betten in einem Raum.


Auch das muss man einmal erlebt haben!
Am nächsten Morgen geht es weiter nach Burgos. Wir hätten uns niemals gedacht, dass wir diese Strecke an einem Tag schaffen, denn das sind immerhin 25km.
Auf dem Weg nach Burgos kommen wir auf einmal zu einem völlig neuen Kreisverkehr. Ein Polizeiauto bleibt bei uns stehen und sehr nette Polizisten weisen uns den Weg durch ein Kornfeld. Das erweist sich als eine gute Abkürzung und bringt uns schnell wieder auf den Originalweg.
Ein starker Wind ist an diesem Tag unser ständiger Begleiter und zerzaust auch den Mohn.

Letzte Herausforderung bevor wir einen Vorort von Burgos erreichen ist eine Fussgängerbrücke über den Fluss Arlanzon. Aber mit Hilfe eines hilfsbereiten Spaniers gelingt auch das.

Nach dieser sehr anstrengenden Etappe, vor Allem für meinen lieben "Esel" genehmigen wir uns 2 Nächte auf dem Campingplatz in einem kleinen beheizten Häuschen.

 

Sonntag, 11. Mai 2014

Santo Domingo de la Calzada - Granon ( 1. Tag 10km, 2. Tag 16km)

Schnell war gestern morgens das WOMO aufgeräumt, alles zusammengepackt und abgesperrt. Nun sind wir also wieder auf dem Weg. 3 km vor Santo Domingo de la Calzada, auf unserem Campingplatz beginnt unser heuriger Abschnitt des Jakobsweges.
Bis S.D.d.l.Calzada fahren wir auf der Strasse, das ist zum Eingewöhnen gar nicht so schlecht.
In der Stadt trinken wir Kaffee und besichtigen die Kirche und den Hauptplatz.


Über sanfte Hügel geht es bergauf und bergab bei herrlichstem Wetter und sommerlichen Temperaturen. Wir gehen auf dem Jakobsweg, der sich malerisch durch gepflegtes Ackerland windet.
Nach einem sich etwas ziehenden letzten Anstieg vor Granon kommen wir in den Ort. Gleich bei der Kirche befindet sich unsere erste Pilgerherberge. Man kann sie nur als sehr urig bezeichnen!
Die Übernachtung kostet eine Spende, da ist allerdings ein ausgiebiges Abendessen und ein gutes Frühstück inklusive. Und das alles in netter Atmosphäre.

Die Wäsche wird in einem alten Kirchturm oberhalb einer Kuppel aufgehängt.
Am nächsten Tag, nach einer kühlen Nacht, geht es munter weiter. Leider ist es heute regnerisch und kühl. Genauer gesagt herrscht den ganzen Vormittag Nieselregen.
Wir kommen an das Ende der Provinz Rioja.
Nach einer beachtlichen Tageskilometerleistung an unserem 2. Pilgertag, nämlich stolzen 16km kommen wir bereits um 13 Uhr in Belorado in unserer Pilgerherberge an. Am Nachmittag bessert sich auch das Wetter wieder.
Wunderschön war diese Etappe. Sanfte Hügel, nette Menschen aus allen möglichen Ländern, Nieselregen und am Nachmittag wieder Sonnenschein.



Freitag, 9. Mai 2014

Anfahrt zum Jakobsweg

Nach problemloser Fahrt erreichen wir Nordspanien am Mittwoch abend. Unsere Route wählen wir so, dass wir einige Stationen unseres Weges, den wir letztes Jahr gegangen sind, besuchen.
Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verbringen wir auf dem kostenlosen Stellplatz beim Kloster in Roncesvalles in den Phyrrenäen. Dort sehen wir die ersten fussmaroden Pilger.

Auch an die Rolandsage werden wir wieder erinnert.
Weiter geht es den "Weg" entlang (mit dem WOMO)
Wir besuchen auch die Kirche Eunate.
Hier hatten wir voriges Jahr die ersten Probleme mit unserem Wagerl.
Auch die Kirche des Klosters Irache besuchen wir.
Die Botega dort, die direkt am Jakobsweg liegt, betreibt am Weg einen Brunnen, an dem die Pilger kostenlos Rotwein trinken können. Auch wir haben gekostet.
Schliesslich gelangen wir kurz vor Santo Domingo de la Calcada zu einem neu angelegten Campingplatz. Dort baut Reinhard das Wagerl wieder zusammen.

Wir sind glücklich, dass es warm und sonnig ist und wollen uns morgen "auf den Weg" machen.






Sonntag, 4. Mai 2014

Tagliamento und Donnergott Thor 1.5.- 3.5.14






Der Grazer Paddelclub Wikinger veranstaltete eine Wanderfahrt am Tagliamento in Italien.
Ständiger Begleiter war der Donnergott Thor. Eine Gewitterfront jagte die Nächste. das tat dem Wasserstand des Tagliamento sehr gut. es war genug Wasser in oft mehreren Flussarmen.


Zu Beginn der Flusswanderung hatte der Wettergott noch Einsehen und verwöhnte uns mit Sonnenschein und herrlicher Fernsicht.

In einem lichten Auwald, am Ende einer Freizeitanlage, finden wir einen Übernachtungsplatz.
Zum ersten Mai findet allerdings ein Volksfest statt und die Musik verfolgt uns bis spät in die Nacht.
In der Nacht regnet es häufig. Das ist auch am Freitag nicht anders. Dazu immer wieder Blitz und Donner.

Bei Pertegada finde ich am Freitag abend eine völlig ebene Wiese direkt am Fluss. Trotz Regen verbringen wir hier einen netten Abend mit gemeinsamem Essen und eine gute Nacht, die am Morgen durch lauten Glockenschlag ein Ende findet.

Die folgenden Bilder zeigen noch ein paar Impressionen am Fluss.


In Lignano geht dann eine trotz widriger Wetterbedingungen wunderschöne Paddelwanderfahrt zu Ende.

Drei Paddler transportieren vier Boote : Reinhards Boot ist auch dabei, denn wir sind wieder einmal zum Jakobsweg unterwegs und da ist das Boot eher hinderlich.